Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Juni 2026

Diese AGB sind eine Vorlage und sollten vor dem Einsatz – insbesondere hinsichtlich Haftung, Konsumentenschutz (KSchG, FAGG) und der Verarbeitung besonderer Datenkategorien – anwaltlich geprüft werden. Mit […] markierte Stellen sind zu ergänzen.

1. Geltungsbereich und Vertragspartner

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge über die Nutzung des Dienstes „Alterax Crypto“ zwischen der Alterax Solutions GmbH, Stephansplatz 8/20, 1010 Wien (im Folgenden „Anbieter“), und ihren Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kunde“). Abweichende Bedingungen des Kunden werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Anbieters Vertragsbestandteil.

2. Leistungsgegenstand

Der Anbieter stellt eine webbasierte Anwendung bereit, mit der PDF-Dokumente clientseitig (im Browser des Kunden) mit einem Passwort geschützt werden können. Die Verschlüsselung erfolgt ausschließlich auf dem Endgerät des Kunden. Der Anbieter erhält dabei weder die Originaldatei noch das verwendete Passwort.

Der Anbieter schuldet die Bereitstellung der Anwendung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen oder rechtlichen Erfolg, der mit ihrer Nutzung erzielt werden soll.

3. Zustandekommen des Vertrags

Die Darstellung des Dienstes auf der Website stellt kein verbindliches Angebot dar. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Anbieter eine Registrierung bzw. Bestellung des Kunden annimmt oder den Zugang freischaltet.

4. Entgelt und Zahlungsbedingungen

Die Nutzung erfolgt gegen ein laufendes Entgelt gemäß dem zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Tarif. Sofern nicht anders angegeben, verstehen sich Preise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Das Entgelt ist im Voraus fällig. Zahlungsmodalitäten richten sich nach [Zahlungsbedingungen / Abrechnungszeitraum eintragen].

5. Laufzeit und Kündigung

Das Vertragsverhältnis wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten zum Ende des jeweiligen Abrechnungszeitraums (monatlich) gekündigt werden, sofern nichts anderes vereinbart ist. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

6. Pflichten und Verantwortung des Kunden

  • Der Kunde ist für die Geheimhaltung seiner Zugangsdaten verantwortlich.
  • Der Kunde ist allein für die von ihm vergebenen Passwörter verantwortlich. Der Anbieter hat keine Möglichkeit, ein vergessenes Passwort wiederherzustellen oder ein geschütztes Dokument zu entsperren. Ein Verlust des Passworts führt zum dauerhaften Verlust des Zugriffs auf das betreffende Dokument.
  • Der Kunde stellt sicher, dass er zur Verarbeitung der von ihm geschützten Inhalte berechtigt ist und keine sprechenden, personenbezogenen Dateinamen (z. B. Patientennamen) verwendet, soweit dies vermeidbar ist.
  • Der Kunde nutzt den Dienst nicht für rechtswidrige Zwecke.

7. Verfügbarkeit

Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit des Dienstes, schuldet jedoch keine ununterbrochene Verfügbarkeit. Wartungsarbeiten, höhere Gewalt und Störungen außerhalb des Einflussbereichs des Anbieters können zu vorübergehenden Einschränkungen führen.

8. Gewährleistung und Haftung

Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsbestimmungen. Der Anbieter haftet nach den gesetzlichen Vorschriften für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter – soweit gesetzlich zulässig und gegenüber Unternehmern – nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Die Haftung für entgangenen Gewinn und für den Verlust von Daten infolge eines vom Kunden zu verantwortenden Passwortverlusts ist im gesetzlich zulässigen Rahmen ausgeschlossen.

Zwingende gesetzliche Haftungsbestimmungen, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz und bei Personenschäden sowie zwingende Rechte von Verbrauchern nach dem KSchG, bleiben unberührt.

9. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach unserer Datenschutzerklärung. Aufgrund des Zero-Knowledge-Prinzips verarbeitet der Anbieter die Inhalte der geschützten Dokumente nicht.

10. Rücktrittsrecht für Verbraucher

Verbrauchern im Sinne des KSchG steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein 14-tägiges Rücktrittsrecht gemäß FAGG zu. Bei digitalen Dienstleistungen kann dieses Recht vorzeitig erlöschen, wenn die Ausführung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers vor Ablauf der Frist beginnt. Nähere Informationen erteilt der Anbieter auf Anfrage.

11. Änderungen der AGB

Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB mit angemessener Ankündigung zu ändern, soweit dies sachlich gerechtfertigt und für den Kunden zumutbar ist. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb der angekündigten Frist, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen.

12. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss der Verweisungsnormen des internationalen Privatrechts und des UN-Kaufrechts. Gegenüber Unternehmern gilt als Gerichtsstand das sachlich zuständige Gericht in Wien. Gegenüber Verbrauchern bleiben die zwingenden gesetzlichen Gerichtsstände unberührt. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.